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Der Cairn im Ausstellungsring
Dies soll nur eine Kurzanleitung (Hilfestellung) für Ausstellungsanfänger sein; keine allumfassende Glaubenslehre. |
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Irgendwann möchte man seinen Hund auch mal ausstellen. Was muß man tun, um für diesen Fall gerüstet zu sein.
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| Die Vorbereitung:
Der Hund sollte vor der Ausstellung weitgehends fertig getrimmt sein. Leinenführigkeit, Zähne zeigen bzw. Zahnkontrolle und das Stehen auf einem Tisch sollte und kann man vorher üben. Hier sind viele Ortsgruppen bei den Übungen behilflich. Erfahrene Aussteller zeigen die Grundbegriffe und üben in der Gruppe. |
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| Wie melde ich meinen Hund an?
Die Termine der deutschen Ausstellungen werden in der Klubzeitschrift "Der Terrier" veröffentlicht. Auch im Internet findet man Terminlisten. Zeitlich entsprechend werden von den Veranstaltern der Ausstellung ausführliche Anzeigen geschaltet. Hier erfährt man die Einzelheiten, wie wer richtet was, wo findet die Ausstellung statt, wann ist Meldeschluß, wie hoch ist das Meldegeld usw.. Bei der Meldestelle kann man die Meldeunterlagen anfordern. Im Zeitalter des PC kann man bei einigen Veranstaltern auch online Meldungen abgeben. Mit den Unterlagen erhält man ein Meldeformular. Dieses wird ausgefüllt und an die Meldestelle geschickt. Nicht vergessen die Rasse eintragen, Rüde/Hündin ankreuzen und bitte den eingetragenen Namen angeben. Entsprechend des Meldeschlusses, sollte man nicht auf den letzten Drücker melden, da die Meldestelle in der Regel am Meldeschluß in Arbeit versinkt und sich dadurch manchmal kleine Fehler ein- |
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schleichen, bzw. Meldungen unabsichtlich verloren gehen. Die Meldegebühr sollte ebenfalls frühzeitig bezahlt werden. Von einigen Veranstaltern erhält man vorher einen Zeitplan (Tagesablauf). Danach kann man die Anreise zum Ausstellungsort planen. Was muß alles mit. Einige grundsätzliche Sachen richten sich nach der Jahreszeit und ob die Ausstellung in einer Halle oder im Freien stattfindet. Eine Decke und/oder Transportbox sollte immer dabei sein. Wassernapf, Kamm, Leckerli und Futter ebenfalls. Eine Sitzgelegenheit ist speziell für Ausstellungen im Freien zu empfehlen. Sehr wichtig ist der Impfpass. Hier sollte sicherheitshalber vorher überprüft werden, ob die Tollwutimpfung noch gültig ist (min. 30 Tage; nicht älter als 1 Jahr). Gegebenenfalls die Meldebestätigung und eventuell der Nachweis der Meldegeldzahlung(Kopie reicht hier). Eine Kopie der Ahnentafel (Abstammungsnachweis) kann auch eventuell von Vorteil sein. Und das Wichtigste: der Hund ! Wir kommen an. Im Eingangsbereich des Ausstellungsgeländes wird meist zuerst der Impfpass überprüft. Dann erhält man seine Ausstellungsunterlagen wie Katalog und Start-Nr.. Im Katalog ist die Ringeinteilung und die Reihenfolge des Richtens aufgeführt. Da für das rechtzeitige Vorführen des Hundes der Aussteller selbst verantwortlich ist, ist ein Plätzchen in Ringnähe von Vorteil. Erstens bekommt man mit wann man dran ist, zweitens sieht man dann auch die anderen Hunde besser. Vor dem Richten wird der Hund aufgekämmt und ein "Gassi gehen" ist auch nicht verkehrt. Das Richten beginnt. In der Reihenfolge der Katalog-Nr. versammeln sich die Hunde einer Klasse im Ring. |
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Meist fordert der/die Richter/in die Gruppe auf, einige Runden zu laufen. Dabei sollte man möglichst zügig, die Größe des Ringes ausnutzend, den Hund links an loser, durchhängender Leine gehen. Nach diesen "Einführungsrunden" erfolgt die Einzelbewertung der Hunde. Kleinere Rassen wie unser Cairn werden auf einem Tisch bewertet. Zähne, Täto-Nr. oder Chip, Gebäude, Haar usw. werden vom Richter/in dabei überprüft. Danach wird man vom Richter/in aufgefordert zu laufen, da er/sie das Gangwerk beurteilen möchte. Hier hat sich das "Dreieck-Laufen" (Triangel) bewert. Dies bedeutet: 1. vom Richter/in weg in die rechte Ecke des Ringes, 2. quer zum Richter/in in die linke Ecke, 3. auf den/die Richter/in zu. Bei diesem Laufen soll sich besonders der Cairn freudig, frei und an loser Leine präsentieren. Damit der Richterbericht fertig geschrieben werden kann, stellt man dann den Hund in ansprechender Entfernung zum Richtertisch auf. Nach dieser Einzelbewertung reiht man sich wieder analog seiner Startnummer ein. Nachdem alle Hunde in der Klasse bewertet wurden, erfolgt die Platzierung. Vielfach geht der/die Richter/in die Reihe nochmals ab, lässt einzelne oder die gesamte Gruppe nochmals laufen. Dann erfolgt die endgültige Platzierung nach Anweisung des/der Richter/in. In Deutschland wird von 1-4 platziert. |
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Bei Ende der Ausstellung erhält man seinen Richterbericht. Hier sollte man sofort die erhaltenen Unterlagen auf Voll-ständigkeit überprüfen. Sind auf dem Richterbericht alle Bewertungen eingetragen und liegen gegebenenfalls errungene Anwartschaftskarten bei und sind alle Unterschriften drauf? Nach dem Ende der Show kann man dann müde und zufrieden nach Hause fahren. |
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Vielleicht heißt es ja auch: "Bis zum nächsten Mal." |
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| copyright: Ch.Ziesel | ||||||||||||